11.11.2016 12:38 Alter: 3 yrs
Kategorie: top aktuell

Brückenbauer/innen: Info- und Begegnungsabend

Brückenbauer/innen sind ehrenamtliche Ansprechpersonen für vielfältige Anliegen. Mitwirken können alle, denen gutes Zusammenleben in der Stadt wichtig ist. In dieser Gruppe engagieren sich junge Erwachsene und schon "etwas ältere" Gemeindebürger/innen gemeinsam.


"Wir sind für Sie da. Wir informieren, wir vermitteln, wir fördern Begegnung und gutes Zusammenleben.": Damit sind die wesentlichen Ziele der Ansfeldner Brückenbauer/innen auf den Punkt gebracht.

Wer es genauer wissen will, ist herzlich zum Info- und Begegnungsabend am 23. November um 18 Uhr in das Anton Bruckner Centrum Ansfelden (ABC Galerie) eingeladen.




 

Dabei stellen sich die ehrenamtlichen engagierten Brückenbauer/innen persönlich vor. Sie erzählen über ihre Erfahrungen und berichten über ihre Aktivitäten, die seit dem Projektstart im Sommer 2013 gelungen sind. Auch das neue „Brückenbauer/innen-Video“ wird im Rahmen dieses Abends zum ersten Mal gezeigt.

 

Vielfältige Gruppe mit gemeinsamen Ziel

Freiwillig engagiert sind hier Ansfeldner/innen quer durch die Generationen, mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Berufen. Bei aller Vielfalt in dieser Gruppe: Verbunden ist diese durch ein gemeinsames Ziel: Sie baut Brücken zwischen Menschen. Sie baut auf ein Miteinander.


Egal ob Menschen neu sind in Ansfelden (und sich noch nicht so gut auskennen) oder schon "ewig" hier wohnen (und mehr wissen wollen): Wenn Bürger/innen der Stadt unsicher sind, wohin sie sich mit Ihren Anliegen am Besten wenden sollen - dann sind sie bei den Brückenbauer/innen richtig. Denn Brückenbauer/innen kennen die Stadt, deren Angebote und Besonderheiten. Sie wissen Bescheid über Zuständigkeiten in der Verwaltung und Ansprechpersonen für verschiedenste Anliegen.


Die Besonderheit der Brückenbauer/innen: Sie sprechen viele Sprachen und sind direkt über ihr Mobil-Telefon erreichbar. Die Telefonnummern finden sich hier: http://www.ansfelden.at/bb

 



Seit 3 Jahren aktiv

In den drei Jahren waren die Brückenbauer/innen sehr aktiv: Sie haben Veranstaltungen durchgeführt, bei regelmäßigen Treffen Sichtweisen und Erfahrungen ausgetauscht und von der Vielfalt in der Gruppe selbst gelernt, neue Sichtweisen und Ideen gewonnen. Sie haben gemeinsam klare Zeichen gegen den Hass gesetzt (beispielsweise wurde gemeinsam eine Hassbotschaft im öffentlichen Raum übermalt) und natürlich sehr konkrete Unterstützung geleistet: So wurden beispielsweise Anliegen zwischen Nachbarn in einem Nachbarschaftskonflikt vermittelt, sprachliche Missverständnisse zwischen Stadtamt und Bürgern ausgeräumt und Eltern auf der Suche nach einem Betreuungsplatz für ihre Kinder unterstützt.
Derzeit sind insgesamt 13 Personen als Brückenbauer/innen aktiv.



Wer mehr Informationen haben will oder selbst als Brückenbauer/in aktiv werden will kann sich gerne bei Günter Kienböck (Tel. 0676 898 480) melden.